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Studienhilfe · Ratgeber

Werkstudentenjob: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Studium

Als Werkstudent behältst du fast das ganze Brutto — und mit der richtigen Stundenzahl auch dein BAföG. Die Regeln in Kurzform.

Werkstudent in 30 Sekunden

Wer neben dem Vollzeitstudium arbeitet, zahlt als Werkstudent keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung — nur 9,3 % Rentenversicherung. Bedingung: In der Vorlesungszeit maximal 20 Stunden pro Woche (in den Semesterferien mehr erlaubt). Es gilt der Mindestlohn von 13,90 €/Stunde (2026); viele Firmen in der Region zahlen für Werkstudenten 15–18 €.

Die Regeln

Rechenbeispiel fürs A23

12 Std./Woche à 15 € ergeben rund 780 € brutto ≈ 705 € netto (nur RV-Abzug). Das deckt die All-in-Miete von Zimmer 1 (395 €) und Zimmer 3 (495 €) locker — bei 603 € durchschnittlichem Monatsverdienst bleibt sogar das BAföG unangetastet. Arbeitgeber mit Werkstudentenstellen findest du in Nürtingen, Metzingen und auf den Fildern in 10–20 Minuten Pendelweg.

Stand September 2026, ohne Gewähr. Mindestlohn 13,90 € (2026), 14,60 € ab 2027; Grundfreibetrag 12.084 € (2026).

Häufige Fragen

Wie viel darf ich verdienen, ohne BAföG zu verlieren?

Anrechnungsfrei bleiben rund 603 €/Monat im Durchschnitt des Bewilligungszeitraums (Stand 2026). In den Ferien mehr zu arbeiten ist okay, solange der Schnitt stimmt.

Zählt ein Praktikum als Werkstudentenjob?

Nein — für Praktika gelten eigene Regeln (Pflicht vs. freiwillig, Mindestlohn, SV-Status). Details auf unserer Praktikums-Seite.

Was passiert, wenn ich die 20 Stunden überschreite?

Einzelne Wochen (z. B. Abend-/Wochenendarbeit) sind unschädlich, dauerhaft mehr als 20 Std. in der Vorlesungszeit beendet das Werkstudentenprivileg — dann werden volle Sozialversicherungsbeiträge fällig.

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